Bayerische TelemedAllianz 1. Bayerischer Tag der Telemedizin Ingolstadt, 6. März 2013 In Zusammenarbeit mit dem Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
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Kongressprogramm

Hier finden Sie das vorläufige Programm des 1. Bayerischen Tages der Telemedizin zum Download. Nähere Informationen zu den Workshops erhalten Sie in der Übersicht "Workshops".

Kongressprogramm – PDF

Ab 9:00

Registrierung

Besuch der Industrieausstellung und Postersession
10:00 – 11:00

Begrüßung und Eröffnung

Dr. Alfred Lehmann
Dr. Alfred Lehmann
Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt
Dr. Marcel Huber MdL
Dr. Marcel Huber MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit
Heribert Fastenmeier
Heribert Fastenmeier
Geschäftsführer Klinikum Ingolstadt GmbH
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Moderation: Dr. med. Siegfried Jedamzik
Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz


Live Demonstrationen von verschiedenen Institutionen der bayerischen Regierungsbezirke

Prof. Dr. rer. nat Klaus Schilling
Fernbetreuung bei COPD und Heimbeatmung

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD nimmt eine zunehmend bedeutende Rolle im Gesundheitssystem ein. Laut "Global Burden of Disease Study" wird sie spätestens 2020 auf Platz 3 der weltweiten Todesursachen stehen. Durch die Ergänzung der konventionellen medizinischen Behandlung mit modernen Telematik-Methoden kann eine signifikante Verbesserung der Versorgung der Patienten erreicht werden. Der Einsatz von Telematik-Methoden ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung von Vitalparameter und interaktive Betreuung des Patienten, während dieser in seiner gewohnten häuslichen Umgebung verbleibt. Mittels neuartiger Analyseverfahren werden kritische Veränderungen analysiert und an die betreuenden Ärzte weitergeleitet. Eine Verschlechterung des medizinischen Zustandes wird so frühzeitig automatisiert erkannt und kann anschließend frühzeitig behandelt werden. Dadurch können Krankenhausaufenthalte effektiv vermieden werden. Dies ermöglicht eine Verbesserung der Lebensqualität und der medizinischen Versorgung der Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion und Steigerung der Effizienz.
Unterfranken
Fernbetreuung bei COPD und Heimbeatmung
Prof. Dr. rer. nat Klaus Schilling
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Matthias Keidel
Telehealth im Smarthome mit neurolinguistischer Teletherapie

Lebensqualitätserhöhung durch ein umgebungsunterstütztes Leben (ambient assistant living, AAL) im häuslichen Bereich unter Nutzung telematischer Möglichkeiten kennzeichnet ein ‚smart home’. Die ärztliche und funktionstherapeutische Expertise kann telemedizinisch als ‚telehealth’ im Wohnzimmer abgerufen werden. Dies ist von besonderer Bedeutung für Patienten mit motorischer Behinderung (z.B. Schlaganfall (Poster 17), Querschnitt, Parkinson) und für ältere, multimorbide, pflegebedürftige oder bettlägrige Menschen, da ein Arzt/Therapeutenbesuch vermieden werden kann und der ältere Mensch möglichst lange in seiner gewohnten Umgebung verbleiben kann.

In einer vom Bayerischen Staatsministerium geförderten und von dem Oberfränkischen Zentrum für angewandte Telemedizin in Bayreuth (Ozean Bay) durchgeführten Studie war die virtuelle ‚screen to screen’ Telesprachtherapie von Schlaganfallpatienten ebenso effizient wie die reale ‚face to face’ Therapie, (Poster 16).

Unter Bezug auf das derzeitige Projekt (Poster 15) demonstrieren wir online in einer Live-Schaltung von Ingolstadt aus eine interaktive, neurolinguistische Telesprechtherapie und ein ärztliches, neurologisches Telemonitoring mit einem Parkinson-Patienten zu Hause in seinem Wohnzimmer – irgendwo in Deutschland.

Tele-Sprachtherapie bietet vor allem für den ländlichen Raum neue Chancen für eine bedarfsgerechte und wohnortnahe ambulante und poststationäre Versorgung von Patienten mit Sprach- und Sprechstörungen aufgrund neurologischer Erkrankungen.
Oberfranken
Telehealth im Smarthome mit neurolinguistischer Teletherapie
Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Matthias Keidel
Bezirkskrankenhaus Bayreuth
Priv. Doz. Dr. Dr. Lars Marquardt
STENO – Live in der Region

STENO steht für „Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern“, und ist das weltweit größte und zertifizierte derartige Netzwerk. Die Neurologische Universitätsklinik Erlangen leitet dieses Netwerk, das mittlerweile aus 17 regionalen Kliniken in Nordbayern und Südthüringen und aus drei überregionalen Schlaganfallzentren als beratende Kliniken (Erlangen, Nürnberg und Bayreuth) besteht.
Die angeschlossenen regionalen Kliniken können Patienten rund um die Uhr einem Spezialisten vorstellen, welcher dann unmittelbar mittels modernster telemedizinischer Technik den Patienten untersuchen und die angefertigten radiologischen Bilder begutachten kann. Durch den Aufbau eines solchen Netzwerks kann die Schlaganfallversorgung flächendeckend verbessert werden.

Mithilfe der hier demonstrierten Videoübertragungen in Echtzeit und parallelem Zugriff auf Computertomographie- oder Kernspintomographie-Bilder des Gehirns kann der Experte den Patienten mittels ferngesteuerter Videokamera genau untersuchen und beurteilen. Der Patient vor Ort hört und sieht den Arzt im Zentrum auf einem Monitor und kann über ein Raummikrofon zu ihm sprechen. Der Experte gibt dann Empfehlungen zur Therapie vor Ort ab.
Mittelfranken
STENO - Live in die Region
Priv. Doz. Dr. Dr. Lars Marquardt
Universitätsklinikum Erlangen
Dr. Josef Schröder
Elektronenmikroskopische Telepathologie via Internet

Evidenzbasierte Medizin setzt oft eine Proben-Entnahme und Interpretation der Läsion für die individuelle Therapiestrategie voraus. In komplexen pathologischen Diagnosen ist die Konsultation von Experten hilfreich – dies ist heute online durch schnelle Internetlinks und Fernsteuerung von Mikroskopen möglich. Bestimmte Erkrankungen/Läsionen erfordern Probenuntersuchungen mittels des Elektronenmikroskops (EM).

Unser interaktives ferngesteuertes EM-System für Diagnostik basiert auf einem modifizierten ZEISS-LEO912 EM bestückt mit digitalen Kameras. Das spezielle Telepräsenz-Softwaremodul erlaubt dem externen Experten die direkte Probenuntersuchung so, als ob er persönlich das EM bedienen würde. Die mikroskopische Abbildung ist live sowohl in Regensburg als auch am Monitor des Experten zu sehen und kann durch eine parallel geschaltete Telefonverbindung diskutiert werden. Der externe Partner kann das EM via Internet eigenhändig fernsteuern und die adäquate Präparatstelle, EM-Vergrößerung, Fokusierung und Belichtung wählen. Diskussions-Tools und synchronisierte Messungen im Bild erleichtern die Kommunikation.

Das postalische Verschicken der Proben entfällt – das spart Zeit und Kosten.
Oberpfalz
Elektronenmikroskopische Telepathologie via Internet
Dr. Josef Schröder
Universität Regensburg
Prof. Dr. Wolfgang von Scheidt
Herzinfarkt – Schnellere Rettung durch Telemedizin aus dem Krankenwagen

Der akute Herzinfarkt stellt die führende Todesursache in Deutschland dar. Eine frühestmögliche Diagnosestellung wird durch die Ableitung eines 12-Kanal-EKG durch die Rettungskräfte bzw. den Notarzt am Auffindeort des Patienten gewährleistet. Ziel einer optimalen Versorgung ist die schnellstmögliche Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes mittels Herzkatheter in einem Interventionszentrum. Die umgehende Wiedereröffnung eines verschlossenen Gefäßes ist entscheidend für die Prognose des Patienten. Durch eine leitlinien-empfohlene Übertragung des EKGs an das Interventionszentrum kann dort bereits die Diagnose bestätigt und simultan zur Anfahrt des Patienten das Katheterlabor und das Interventionsteam aktiviert werden. Durch dieses Vorgehen wird die Zeit zwischen Arzterstkontakt und Gefäßwiedereröffnung (sog. Contact-Balloon-Time, CBT) im Schnitt um 30 Minuten verkürzt.

Die EKG-Übermittlung wird daher als Kernelement einer optimalen Struktur eines Herzinfarktnetzwerkes erachtet. Technisch kann sie optimalerweise durch eine elektronische Datenübertragung von einem speziellen Defibrillator- und Patientenmonitoring-System am Einsatzort an das Interventionszentrum gewährleistet werden.

Durch die Förderung im Rahmen des Programms „Aufbruch Bayern“ konnten 2012 die Notarztwägen und Rettungsfahrzeuge der Region Augsburg mit telemetriefähigen Einheiten versorgt werden. Hierdurch kann für deutlich mehr Patienten eine kürzere CBT erzielt werden, was zur Schadensbegrenzung (d.h. kleinere Herzinfarkte durch schnellere Wiederherstellung der Durchblutung) und weiter verbesserten Überlebensraten führt.
Schwaben
Herzinfarkt – Schnellere Rettung durch Telemedizin aus dem Krankenwagen
Prof. Dr. Wolfgang von Scheidt
Klinikum Augsburg
Prof. Dr. Horst Kunhardt

In der Liveschaltung wird die Struktur des virtuellen Kurses und einzelne Beispiele für den Lehr- und Lernstoff vorgestellt. Mittels eingespielter Videobeiträge wird den Studierenden ein Einsatzgebiet der Telematik präsentiert und in Form eines Interviews mit einem Radiologen weiter vertieft.

Telematik in der Gesundheitswirtschaft

-        Strukturen der Gesundheitswirtschaft

  • Skript und Folien
  • Zusammenfassung
  • Fallstudie: Moderne Versorgungsformen (Integrierte Versorgung, DMP (Disease Management Programme, Gesundheitsnetzwerke, MVZ (Medizinische Versorgungszentren)

-        Rahmenbedingungen des Telematikeinsatzes in der Gesundheitsversorgung

  • Skript und Folien
  • Sozialgesetzbuch
  • Datenschutzgesetze
    • Fallstudie „Teleradiologische Verbindung zweiter Klinken“

-        Grundlagen und Begriffe

  • Skript und Folien
  • Kommunikationsstandards
    • HL7 (health level 7)
    • DICOM (digital imaging and communication in medicine)
      • Übung: DICOM-Viewer
      • Übung: Programmierbeispiel zur Konvertierung von Datenformaten
  • Telematik
  • Telemedizin
    • Video: Telemedizinische Anwendungsszenarien (HomeCare)
  • Telematik-Infrastruktur zur Einführung der eGK (elektronischen Gesundheitskarte)
    • Fallstudie: Telematik-Infrastruktur zur Einführung der eGK
    • Fallstudie: Datensicherheit der eGK

-        Anwendungsszenarien

  • Skript und Folien
  • eGK – elektronische Gesundheitskarte
  • Teleradiologie
    • Video: Teleradiologie im MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum)
  • Webbasierte elektronische Patientenakten
    • Fallstudie: Vergleich verschiedener Anbieter
    • Fallstudie: Opensource www.mycare2x.de
    • Fallstudie: Einsatz von Anwendungen des Medizintourismus
  • Versorgungsforschung – secondary use von klinischen Daten
    • Fallstudie: Kritische Bewertung von secondary use

-        Kosten-Nutzen-Analyse am Beispiel der eGK

Niederbayern
Virtuelle Lehre mit Online-Kurs "Telematik in der Gesundheitswirtschaft“
Prof. Dr. Horst Kunhardt
Hochschule Deggendorf
Prof. Dr. med. Martin Middeke
Telemedizin in Kardiologie und Hypertensiologie

In der ambulanten Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHI) und arterieller Hypertonie hat die Telemedizin einen hohen Stellenwert erreicht und ist bereits fest in der täglichen Versorgung verankert.

Münchner Studie CHI Die erste deutsche kontrollierte Studie bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz wurde von uns geleitet und zeigte eine deutliche Kosten- und Mortalitätssenkung nach einem Jahr, wenn die Patienten innerhalb von sechs Wochen nach stationärem Aufenthalt in das Telemdizin-Programm aufgenommen wurden.

MART Münchner Arterielle Hypertonie Register Telemedizin
Das telemetrische Monitoring (telemetrische Datenübertragung) der selbst gemessenen Blutdruckwerte und die damit verbundene Therpiesteuerung mittels moderner Kommunikationswege kann die dauerhafte Blutdruckeinstellung und Therapieadhärenz verbessern. Hiervon profitieren insbesondere Risikopatienten, z. B. mit schwer einstellbarer Hypertonie, hypertensiven Krisen, u.a.m. Im Münchner Register werden seit 4 Jahren entsprechende Patienten und deren Verlauf erfasst.

BaTeleS Bayerisches Telemedizin Projekt Schwangerschaft
Blutdruck- und Gewichtsverhalten während der Schwangerschaft sind zwei wichtige Determinanten für den Schwangerschaftsverlauf. Hypertensive Schwangerschafts-erkrankungen sind eine der häufigsten Ursachen der Müttersterblichkeit und der perinatalen Mortalität (in Deutschland ca. 5-10 % aller Schwangeren). Zusammen mit der Pränatal Medizin München wurde BaTeleS gestartet. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatministerium für Gesundheit.
Oberbayern
Telemedizin in Kardiologie und Hypertensiologie
Prof. Dr. med. Martin Middeke
Hypertoniezentrum München im Herzzentrum Alter Hof
11:00 – 11:30

Rundgang durch die Ausstellung

Dr. Marcel Huber MdL
Dr. Marcel Huber MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit
Dr. Alfred Lehmann
Dr. Alfred Lehmann
Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt
Heribert Fastenmeier
Heribert Fastenmeier
Geschäftsführer Klinikum Ingolstadt GmbH
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Moderation: Dr. med. Siegfried Jedamzik
Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz
11:00 – 11:30

Perspektiven der Telemedizin für die Gesundheitsversorgung

PD Dr. Josef Hilbert
foto: möller/waz
Kurzbiographie PD Dr. Josef Hilbert

Geb. 1954 in Ehringhausen, Krs. Lippstadt in Westfalen

Studierte Soziologie an der Universität Bielefeld und promovierte dort im Jahre 1986 über die Soziologie von Interessenorganisationen in der Ernährungswirtschaft.

Parallel Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Bielefeld, dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und der Gesamthochschule Paderborn. Themenschwerpunkte: Berufsbildungspolitik und Sozialpolitik.

Von 1988 bis 1989 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftssoziologie der Fakultät für Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

Seit 1989 am Institut Arbeit und Technik (IAT), zunächst Leiter eines Zentralen Projektbereichs, dann seit 2002 Direktor im Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft.

In 2003 Habilitation an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet Berufsbildungsforschung.

In 2007 Umhabilitation zum Privatdozenten im Fachgebiet Gesundheitsökonomie an der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Seit Mai 2007 im Vorstand bei MedEcon-Ruhr, der Initiative Gesundheitswirtschaftsinitiative des Ruhrgebiets

Seit Februar 2008 Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e. V.).

Seit Juli 2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum)

Zahlreiche Publikationen: 2009 u. a. (zusammen mit Prof. Dr. Andreas Goldschmidt) Herausgeber eines Sammelbandes „Gesundheitswirtschaft in Deutschland: Die Zukunftsbranche“, Wegscheid (Wikom-Verlag)

Versorgung aus der Ferne: Gefahr oder Chance für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis?

Telemedizin bietet die Chance, Vitalparameter aus der Ferne zu beobachten und dann, wenn Risiken drohen, Hilfe herbeizurufen. Viele Ärztinnen und Ärzte - vor allem im niedergelassenen Bereich - befürchten jedoch, dass bei einer Versorgung aus der Ferne die Qualität des Arzt-Patienten-Verhältnisses leiden könnte. Im Vortrag wird zum einen skizziert, welche Perspektiven des Einsatzes der Telemedizin absehbar sind. Zum anderen wird über die Forschungslage zu Fragen nach den Auswirkungen der Telemedizin auf das Arzt-Patienten-Verhältnis berichtet. Dabei wird auch ein Einblick in die Ergebnisse einer Befragung von Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten gegeben, die mit dem Institut für Angewandte Telemedizin (IFAT) am Herz -und Diabeteszentrum NRW (HDZ) der Ruhr-Universität Bochum in Bad Oeynhausen zusammenarbeiten. Hier erwies sich Telemedizin nicht als Ersatz sondern als Ergänzung traditioneller Versorgungsformen.
Keynote: Versorgung aus der Ferne: Gefahr oder Chance für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis?
PD Dr. Josef Hilbert
Geschäftsführender Direktor Institut für Arbeit und Technik
(Präsentation als PDF downloaden)
Prof. Dr. Oliver Schöffski
Kurzbiographie Prof. Dr. Oliver Schöffski

Prof. Dr. Oliver Schöffski leitet den Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der FAU Erlangen-Nürnberg. Er hat sich in Forschung und Lehre insbesondere auf ökonomische Fragen des Gesundheitswesens spezialisiert. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der gesundheitsökonomischen Evaluationen. Er ist Leiter und Initiator der berufsbegleitenden Fernstudiengänge MHBA und MHMM.
Telemedizin: Herausforderung und Lösung zugleich

Die Telemedizin hat das Potenzial, eine Reihe von Herausforderungen im Gesundheitswesen zu entschärfen, seien es die immer weitergehende Spezialisierung der Ärzte, die Versorgungslücken im ländlichen Raum, die Singularisierung der Bevölkerung, der dauernde Kostenanstieg und andere. Allerdings müssen noch einige Probleme wie Inkompatibilitäten und Finanzierungsfragen gelöst werden, bevor ein Einsatz in voller Breite möglich ist. Relevant ist nicht allein das technisch Machbare, sondern das medizinisch Sinnvolle, das ökonomisch Effiziente und das gesellschaftlich Akzeptierte. Leider sind diese vier Ziele häufig nicht komplementär, sondern sie konkurrieren miteinander.
Keynote: Telemedizin -Herausforderung und Lösung zugleich
Prof. Dr. Oliver Schöffski
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
(Präsentation als PDF downloaden)
Dr. Lutz Reum
Moderation: Dr. Lutz Reum
Projektleiter Bayerische TelemedAllianz
11:30 – 12:15

Podiumsdiskussion
Wie sieht ein transparentes, patientenorientiertes Gesundheitswesen, kombiniert mit Telemedizin aus?

Claudia Spiegel
Claudia Spiegel
Referentin für Sozialpolitik, Sozialverband VdK Bayern e.V.
Prof. Dr. Oliver Schöffski
Prof. Dr. Oliver Schöffski
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
PD Dr. Josef Hilbert
foto: möller/waz
PD Dr. Josef Hilbert
Geschäftsführender Direktor Institut für Arbeit und Technik
Dr. med. Wolfgang Krombholz
Dr. med. Wolfgang Krombholz
Vorsitzender des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns
Siegfried Hasenbein
Siegfried Hasenbein
Geschäftsführer Bayerisches Institut für Krankenhaus-Organisation und -Betriebsführung GmbH (BIK)
Dr. Thomas Petri
Dr. Thomas Petri
Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Moderation: Dr. med. Siegfried Jedamzik
Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz
12:15 – 13:30

Mittagspause

Besuch der Industrieausstellung, Firmenkurzvorträge und Postersession

Liveübertragung von medizinischen Eingriffen

Prof. Dr. Günter Ochs
Gallenblasenentfernung laparoskopisch

Bei der laparoskopischen Gallenblasenentfernung wird über 2 5 mm und einen 10 mm großen Zugang die Gallenblase, welche unter der Leber hängt, entfernt. Hierzu müssen der Gallenblasengang, welcher in den Gallengang mündet sowie die Gallenblasenarterie, welche aus der Leberarterie entspring mit Titanclips verschlossen und Durchtrennt. Danach wird die Gallenblase mit monopolarem Strom aus dem Leberbett ausgeschält und mit einem Bergebeutel über den 10 mm Zugang aus der Bauchhöhle entfernt. Anschließend werden die kleinen Schnitte vernäht. Die Patienten haben in der Regel einen Krankenhausaufenthalt von 2-3-Tagen.
Gallenblasenentfernung laparoskopisch
Prof. Dr. Günter Ochs
Ärztlicher Direktor Klinikum Ingolstadt GmbH
Dr. Heribert Lindner
Cataract Operation

Bei der Cataract Operation wird die getrübte menschliche Linse aus dem Auge entfernt und meistens gegen eine Kunststofflinse ersetzt, soweit dies der prä- und intraoperative Befund zulässt. Standard- Operationsverfahren ist heute die sogenannte Phakoemulsifikation der Linse im Kapselsack über eine „Kleinschnittöffnung“ von ca. 2,5 bis 3mm entweder sklerokorneal oder rein korneal. Bei normalem intraoperativem Verlauf wird eine passende Kunststofflinse in den dann leeren Kapselsack implantiert. Bei kompliziertem Befund oder operativem Verlauf muss vom Standardverfahren abgewichen werden. Da solche Situationen nur sehr selten vorkommen, bedarf es erheblicher Erfahrung des Chirurgen, trotzdem ein für den Patienten zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Hier besteht ein Ansatz für die Telemedizin, jungen Chirurgen auf diesem Wege eine Hilfestellung zu bieten, unter Anleitung von erfahrenen Chirurgen das bestmögliche operative Resultat zu erzielen.
Cataract Operation
Dr. Heribert Lindner
Praxisklinik im Medi-IN-Park Ingolstadt
13:30 – 15:00

Workshop 1
Der Mensch im Zentrum der Telemedizin

Spannungsbogen zwischen Nutzenbewertung, Kosteneffizienz und Lebensqualität


Prof. Dr. Walter Kullmann
Kurzbiographie Prof. Dr. Walter Kullmann

Professor Dr. Walter H. Kullmann ist Professor für Medizinische Physik, Angewandte Informatik und Simulationstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Leiter des Instituts für Medizintechnik.
Multimodale Telemedizin-Assistenten für die häusliche Umgebung

Aktuelle telemedizinische Systeme für den Einsatz in der häuslichen Umgebung detektieren einzelne Vitaldaten des Patienten, wie EKG, Blutdruck oder Puls, mit verschiedenen separaten Geräteeinheiten und übertragen diese Daten an die auswertende ärztliche Stelle. Die diagnostische Aussagekraft ist für den anwendenden Arzt oft stark eingeschränkt und die Usability der telemedizinischen Umgebung unzureichend.

Neuartige multimodale Telemedizin-Assistenten können aufgrund der Aufzeichnung weniger Patientenparameter und unter Einbeziehung von physiologischen Zusammenhängen detaillierte Basisdaten für eine umfangreiche medizinische Diagnostik liefern.
Multimodale Telemedizin-Assistenten für die häusliche Umgebung
Prof. Dr. Walter Kullmann
Leiter des Instituts für Medizintechnik und Beauftragter für den Studiengang Medizintechnik, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
(Präsentation als PDF downloaden)
Dr. Thomas Maria Helms

Dr. Thomas M. Helms, M.Sc.
Vorstandsvorsitzender
Deutsche Stiftung für chronisch Kranke
Alexanderstrasse 26
90762 Fürth


Mehrere Auslandsaufenthalte in den USA / UCSF (1982–1985/1993/1994) und den Niederlanden (1990–1991) führten zur Vertiefung der Kenntnisse im Bereich der klinisch invasiven Kardiologie sowie der Elektrophysiologie.

Seit 1998 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Peri Cor Arbeitsgruppe Kardiologie GmbH / Ass. UCSF. Diese befasst sich mit klinischer Elektrophysiologie und invasiver Kardiologie, betreibt klinische und experimentelle Forschung, Schulung, Training und Beratung im Gesundheitswesen.

Es ist u. a. Motivation und Ziel erworbene Spezialkenntnisse aus der Kardiologie hinsichtlich des materiellen Equipments konsequent mit assoziierten Partnerunternehmen im In- und Ausland weiter zu entwickeln und dem Gesundheitsmarkt zur Verfügung zu stellen (Patententwicklungen).

Der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit ist das Feld von Telemonitoring ("persönlicher Telemedizin") für die unterschiedlichen Formen chronischer Erkrankungen weiter zu entwickeln, verbunden mit dem Ziel ein verbessertes Care- und Casemanagement zu etablieren.

Der Focus ist, z.B. bei kardiovaskulär erkrankten Patienten speziell die rhythmologisch auffälligen Patienten rechtzeitig zu identifizieren, dann adäquat zu therapieren und für chronisch herzinsuffiziente Patienten optimierte Therapiekonzepte in die Versorgungsstrukturen des Gesundheitssystems zu implementieren.

Seit 2004 ist er Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Deutsche Stiftung für chronisch Kranke mit Sitz in Fürth.

Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gesellschaften wie der ESC (European Society of Cardiology) der IMSA (International Medical Science Academy) sowie der DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung), in welcher er u. a. als Mitglied im Nukleus der „AG 33“ – Telemonitoring tätig ist.

Herr Dr. Helms ist Gutachter verschiedener Fachzeitschriften, u. a. im Reviewboard der Fachzeitschrift “Journal of Telemedicine and Telecare” der “Royal society of medicine press”. Ferner ist er Autor medizinischer Fachbücher wie z.B. der im Thieme Verlag erschienenen Werke „Herzschrittmacher- und ICD-Kontrolle“ und „Kursbuch Kardiologische Elektrophysiologie“.

2000/01 wirkte er federführend beim Aufbau eines europäischen Telemedizinzentrums in Düsseldorf mit.
Auszug zu Auszeichnungen, Preisen und Funktionen u. a. :
2004 VII. Klinikförderpreis der Bayerischen Landesbank; Kooperationsprojekt mit der Universität Heidelberg „Den Patienten zu Hause überwachen und behandeln“
2004 Berufung zum Vorstandsvorsitzenden der gemeinnützigen
„Deutsche Stiftung für chronisch Kranke“
2004 1.Poster-Preis (Kooperationsprojekt mit der Universität Heidelberg) „Dreiländertreffen Herzinsuffizienz 2004“, in Würzburg zum Thema :
„Erlaubt die telemedizinische Betreuung herzinsuffizienter Patienten eine schnellere Therapieoptimierung und effizienteren Einsatz gesundheitsökonomischer Rssourcen?
2005 1.Preis wissenschaftliche Posterpräsentation zur Thematik: Telemonitoring bei „Akutem Koronarsyndrom“: Effektivität unter klinischen und gesundheitsökonomischen Aspekten anlässlich der “TELEMED Telematik im Gesundheitswesen 2005 / Berlin“
2006 Publikation Fachbuch „Herzschrittmacher- und ICD-Kontrolle“
Thieme Verlag 12/06
2007 1.Preis wissenschaftliche Posterpräsentation zur Thematik: Diskrepanz zwischen den realen Potentialen der Telemedizin und ihrer Wahrnehmung in der Ärzteschaft
Klinische Erfahrungen und empirische Befunde
„TELEMED Telematik im Gesundheitswesen 2007 / Berlin“
in Kooperation mit der TU-Berlin, Dr. C. Schulz (Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement)
2007 Bestellung zum medizinisch - wissenschaftlichen Gutachter des Zertifizierungsausschusses im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) / Frankfurt am Main
2009 Publikation Fachbuch „Kursbuch Kardiologische Elektrophysiologie“
Thieme Verlag 05/09
2011  Berufung durch die Universität Hamburg in das Beratungsgremium des Hamburg Center for Health Economic (hche)
Mitgliedschaften u. a.:
  Mitglied der International Medical Sciences Academy (IMSA)
Mitglied des American College of Physicians (ACP)
Mitglied im ehrenwerten Chefclub der Freien- und Hansestadt Hamburg
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der MedicaMedia im Verbund der Medica / Düsseldorf
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Mitglied der European Society of Cardiology (ESC)
Mitglied und Referent im Projektbeirat der „Gruppe Ehtik-21 in der Medizin“ / „Heiligendammer Gespräche“ // Medizinische Ethik im 21.Jahrhundert Verbindung zwischen Qualität und Ökonomie
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Telehealth, der Deutsche Messe AG Hannover

 




"Telemedizin fürs Herz" ein bundesweites Versorgungsangebot für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

„Telemedizin fürs Herz“ wurde von der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke und der Techniker Krankenkasse als Versorgungsangebot ins Leben gerufen. Das integrierte, telemedizinisch gestützte Konzept bietet seit 2006 durch den gezielten Einsatz von Telemedizin, die enge Zusammenarbeit der betreuenden Ärzte und das Empowerment der Patienten eine aufeinander abgestimmte, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung an. Die Evaluation des Programms zeigt, dass die Mortalität signifikant verringert und die leitliniengerechte Versorgung der Patienten sowie deren Therapietreue gesteigert wurden. Zudem deckt es im Vergleich zur herkömmlichen Therapie Einsparungspotenziale von bis zu 18% der Gesamtkosten auf.
"Telemedizin fürs Herz" ein bundesweites Versorgungsangebot für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
Dr. Thomas Maria Helms
Vorstand Deutsche Stiftung für chronisch Kranke
(Präsentation als PDF downloaden)
Gerhard Fuchs
Kurzbiographie Gerhard Fuchs

Geb. 1954 in Ehringhausen, Krs. Lippstadt in Westfalen

Studierte Soziologie an der Universität Bielefeld und promovierte dort im Jahre 1986 über die Soziologie von Interessenorganisationen in der Ernährungswirtschaft.

Parallel Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Bielefeld, dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und der Gesamthochschule Paderborn. Themenschwerpunkte: Berufsbildungspolitik und Sozialpolitik.

Von 1988 bis 1989 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftssoziologie der Fakultät für Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

Seit 1989 am Institut Arbeit und Technik (IAT), zunächst Leiter eines Zentralen Projektbereichs, dann seit 2002 Direktor im Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft.

In 2003 Habilitation an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet Berufsbildungsforschung.

In 2007 Umhabilitation zum Privatdozenten im Fachgebiet Gesundheitsökonomie an der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Seit Mai 2007 im Vorstand bei MedEcon-Ruhr, der Initiative Gesundheitswirtschaftsinitiative des Ruhrgebiets

Seit Februar 2008 Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e. V.).

Seit Juli 2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum)

Zahlreiche Publikationen: 2009 u. a. (zusammen mit Prof. Dr. Andreas Goldschmidt) Herausgeber eines Sammelbandes „Gesundheitswirtschaft in Deutschland: Die Zukunftsbranche“, Wegscheid (Wikom-Verlag)

Vorteile und Hindernisse aus Sicht eines Dienstleisters und Kostenträgers

Innovationen und neue Versorgungskonzepte entlang der Behandlungskette erneuern die Gesundheitsbranche weltweit. Zukünftige Rahmenbedingungen werden alle Beteiligten dazu zwingen Telemedizin als unterstützendes Medium einzusetzen. Ob sie Fluch oder Segen wird, entscheiden alle Beteiligten zu gleichen Teilen. Telemedizin stellt eine sinnvolle Ergänzung und Notwendigkeit zur technischen Unterstützung der Heilberufe dar, der wir uns perspektivisch nicht verschließen können. Ziel ist es eine Partnerschaft zwischen Ärzteschaft und Anbietern von Telemedizin sowie ihren Kunden bzw. Patienten zu schaffen, die nicht eigeninteressengesteuert ist. Eine Herausforderung für alle Akteure.
Vorteile und Hindernisse aus Sicht eines Dienstleisters und Kostenträgers
Gerhard Fuchs
Vorstandsvorsitzender Audi BKK
(Präsentation als PDF downloaden)
Dr. Christoph F-J Goetz
Kurzbiographie Dr. Christoph F-J Goetz

Arzt und Informatiker. Leiter Gesundheitstelematik bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). und beim Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT). Stellv. Obmann des Arbeitsausschusses Sicherheit und Karten beim Deutschen Institut für Normung (DIN).
Gesundheitstelematik zwischen Aufbruch und Betonierung

Nach der industriellen prägt die informationstechnische Revolution das tägliche Leben. Dabei tut sich die Gesundheitsversorgung aber schwer. Dies liegt an divergenten Perspektiven: Bürger wollen gute Versorgung; jederzeit und überall. Heilberufe wollen Prozesserleichterung; Unterstützung und keinen Zusatzaufwand. Zusätzlich sind solche Bewertungen nicht statisch. Gesunde Bürger setzen andere Schwerpunkte, als wenn sie eine unerwartete Krankheit zum Patienten macht.

Die Gesundheitsversorgung steckt mit solchen Herausforderungen in einer kritischen Phase, der nur eine Erkenntnis helfen kann: Die Schaffung von Infrastruktur ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, die übergeordnete Koordination braucht. Die eigentliche Nutzung von Daten hingegen ist eine ureigen individuelle Aufgabe, die wettbewerblich aufgebaut und organisiert sein kann.
Gesundheitstelematik zwischen Aufbruch und Betonierung
Dr. Christoph F-J Goetz
Leiter Gesundheitstelematik der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns
(Präsentation als PDF downloaden)
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Moderation: Dr. med. Siegfried Jedamzik
Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz
13:30 – 15:00

Workshop 2
Patientenrechte, Rechtssicherheit und Datenschutz

Telemedizin zwischen Transparenz und Datenschutz

Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks
Kurzbiographie Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks

Prof. Dr.med. Dr.iur. Christian Dierks, FAMedR, FASozR, FA AllgMed. Dierks + Bohle, RAe, beraten vorwiegend Leistungserbringer im Gesundheitswesen (Ärzte, Krankenhäuser, und andere Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen oder Medizinprodukten). Beratungsschwerpunkt in Rechtsfragen von Telemedizin und eHealth.
Verfügbarkeit vs. Verschwiegenheit: Antinomie der Versorgungsziele?

Die sozialen Medien, BYOD, die personalisierte Medizin und insbesondere die Verwendung neuer Apps, zum Beispiel zur Erfassung genetischer Daten, bringen eine neue Transparenz personenbezogener Gesundheitsdaten mit sich, die von den Anwendern hinsichtlich ihrer Risiken nicht stets ausreichend gewürdigt werden. Diese stellt Aufklärung und Beratung des mündigen Bürgers vor neue Herausforderungen, die sich allerdings mit dem bestehenden rechtlichen Rahmen auch unter Berücksichtigung der Neuregelung des Datenschutzes auf europäischer Ebene zufriedenstellend lösen lassen.
Verfügbarkeit vs. Verschwiegenheit: Antinomie der Versorgungsziele?
Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks
Rechtsanwalt, Kanzlei Dierks + Bohle Rechtsanwälte
(Präsentation als PDF downloaden)
Sven Marx
Kurzbiographie Sven Marx

Sven Marx studierte Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten in Marburg/Lahn und Dresden. Seit 2007 leitet er die Abteilung Datenschutz und Informationssicherheit bei der gematik. Zuvor war er bei debis Systemhaus und T-Systems vorwiegend im RZ-Betrieb von Großprojekten des öffentlichen Sektors für den Datenschutz und die Informationssicherheit verantwortlich.
Informationelle Selbstbestimmung im vernetzten Gesundheitswesen

Die elektronische Vernetzung des Gesundheitswesens findet statt – unabhängig davon, ob dies von den Beteiligten begrüßt wird oder nicht. Um diese Entwicklung im Sinne der Patientinnen und Patienten zu regeln und zu steuern, hat sich Deutschland für den Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) entschieden. Denn diese erhöht die Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Behandlung, verbessert und stärkt den Datenschutz und ermöglicht den Patientinnen und Patienten – mit der elektronischen Gesundheitskarte als Schlüssel zur TI – ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung gegenüber Krankenkassen oder Heilberuflern wahrzunehmen.
Informationelle Selbstbestimmung im vernetzten Gesundheitswesen
Sven Marx
Leiter Abteilung Datenschutz und Informationssicherheit, gematik
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Dr. Thomas Petri
Kurzbiographie Dr. Thomas Petri

Thomas Petri wurde 1967 bei Frankfurt am Main geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war er von 1996 bis 2000 zunächst Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Verfassungsrecht, im Polizeirecht und in der Rechtsphilosophie.

Nach seiner Promotion wechselte er im Sommer 2000 zum Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Dort war er als Referatsleiter für die Aufsicht der Privatwirtschaft verantwortlich.

Nach vier Jahren wurde er zum Bundesverfassungsgericht abgeordnet und war dort bis 30. Juni 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ersten Senat tätig.

Am 1. Juli 2006 übernahm er beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit die Leitung des Bereichs Recht; zugleich war er Stellvertreter des Beauftragten in diesem Bereich.

Seit 1. Juli 2009 ist er Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz. Der Landesbeauftragte wird auf Vorschlag der Bayerischen Staatsregierung vom Bayerischen Landtag gewählt. Die Landtagspräsidentin ernennt ihn. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre; er kann wiedergewählt werden.
Datenschutzrechtliche Anforderungen an die heutige Telemedizin

Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist Telemedizin eine Form der elektronischen Kommunikation zwischen verschiedenen speichernden Stellen. Sie dient der Steigerung von Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Kommunikationsnetze und Kommunikationsdienste sollen dazu beitragen, den Informationsaustausch zwischen den Institutionen zu verbessern und die Leistungsprozesse zu optimieren. Wegen der hohen Sensibilität der im Gesundheitswesen verarbeiteten Daten kommt dem Datenschutz und der Datensicherheit eine besondere Bedeutung zu. Der Vortrag beleuchtet die besonderen datenschutzrechtlichen Herausforderungen, die mit der Nutzung von Telemedizin verbunden sind.
Datenschutzrechtliche Anforderungen an die heutige Telemedizin
Dr. Thomas Petri
Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz
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Thomas Kleemann
Kurzbiographie Thomas Kleemann

Nach dem Abschluss seines Maschinenbaustudiums an der Technischen Universität München im Jahre 1994, widmete sich Kleemann in mehreren Projekten dem Einsatz von EDV zur Prozessoptimierung und dem Aufbau großer Netzwerke.

Seit 2001 ist er Leiter der IT-Abteilung im Klinikum Ingolstadt und verantwortlich für die IT-Strategie des Hauses. Besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Gestaltung eines ganzheitlichen IT-Ablaufes von der Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung. Im April 2008 hat er nach einer Projektlaufzeit von 6 Monaten erfolgreich ein Krankenhaus-informationssystem (KIS) auf Basis von SAP und Siemens SOARIAN im Klinikum Ingolstadt eingeführt. Die Analyse und Standardisierung von Prozessen im Krankenhaus mit der Unterstützung durch IT-Instrumente ist sein momentaner Schwerpunkt. Insbesondere die Erfahrungen und Lösungen aus anderen Wirtschaftsbereichen sind für ihn dabei von besonderer Bedeutung. Zusätzlich hat Herr Kleemann einen Lehrauftrag für Datenbankanwendungen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Ingolstadt.
Patientenaufklärung 2.0

Von einem optimalen Aufklärungsprozess profitieren sowohl Klinken als auch Ärzte und Patienten. Patienten können bereits vor dem Arztgespräch am Computer oder Tablett-PC Informationen zum Eingriff und zu den Risiken in den Aufklärungsbögen lesen. Anschließend beantworten sie Fragen zu Vorerkrankungen und Medikamenten. Der Arzt sieht diese Informationen dann strukturiert und elektronisch und kann das Aufklärungsgespräch gezielt den Bedürfnissen und Fragen des Patienten anpassen. Die elektronische Unterschrift ermöglicht abschließend den vollelektronischen Ablauf.

Durch den optimierten Prozess der Patientenaufklärung sind alle Informationen immer verfügbar und Änderungen sofort einsehbar. Verzögerungen von Operationen und damit verbundene Stillstandszeiten und zusätzliche Kosten – etwa aufgrund von nicht vorhandenen Aufklärungsbögen – lassen sich dadurch vermeiden. Auch nach Jahren kann so die Klinik die Aufklärung nachweisen.
Patientenaufklärung 2.0
Thomas Kleemann
Leiter der Abteilung Informationstechnologie und –strategie, Klinikum Ingolstadt GmbH
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Peter Chlosta
Moderation: Peter Chlosta
Datenschutzbeauftragter GOIN e.V., RMH Rechtsanwälte
13:30 – 15:00

Workshop 3
Vom Telemedizinprojekt zur medizinischen Regelversorgung

Voraussetzungen, Finanzierung und Umsetzung

PD Dr. med. Matthias Perleth
Kurzbiographie PD Dr. med. Matthias Perleth

Matthias Perleth is head of the department for methodological advice at the German Federal Joint Committee (G-BA). His responsibilities comprise of advising the working groups of the G-BA concerning reimbursement and regulation of all types of medical technologies within the statutory health care system.

He is also president of the Germany Society for Health Technology Assessment and has an affiliation as guest lecturer at the Technical University Berlin. Previously, he was advisor to the largest German sickness fund association (2002-2007). He studied medicine and public health in Hannover, Germany. He specialized in evidence-based medicine and health technology assessment at the Hannover Medical School until 2001.
Die Rolle des G-BA bei der Etablierung der Telemedizin im Gesundheitswesen

Die Etablierung von Telemedizin als flächendeckend von der Gesetzlichen Krankenversicherung zu erstattende Leistung in Deutschland erfordert eine indikationsspezifische positive Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sofern es sich um eine als Methode beschreibbare Leistung handelt. Hierfür ist ein Beratungsantrag erforderlich. Seit dem 1.1.2012 besteht die zusätzliche Möglichkeit für Hersteller und andere kommerzielle Anbieter, eine Erprobungsstudie für eine innovative Untersuchungs- oder Behandlungsmethode mit dem Potential für einen Zusatznutzen beim G-BA zu beantragen. Hierdurch können bisher in den Beratungen nicht berücksichtigte Methoden in den Leistungskatalog gelangen. Dies könnte auch eine Möglichkeit sein, Telemedizinanwendungen zu erproben und in der Versorgung zu etablieren.
Die Rolle des G-BA bei der Etablierung der Telemedizin im Gesundheitswesen
PD Dr. med. Matthias Perleth
Abteilung Fachberatung Medizin, Gemeinsamer Bundesausschuss
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Ingo Bettels
Kurzbiographie Ingo Bettels

Sachgebietsleiter Datenaustausch
Jahrgang 1961, 1984 – 1989 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover, seit 1990 Mitarbeiter der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover
Telemedizin zwischen Baum und Borke
Kann der Weg technischer Innovationen in den Versorgungsalltag gelingen?

Der Telematik werden wahre Wunderdinge nachgesagt, sie wird aber auch verteufelt. Befürworter sind den Nachweis schuldig, welche Potenziale innovative Technologien im flächendeckenden Einsatz entfalten. Gegner entwerfen geradezu Horrorvisionen einer Gesundheitspolizei, die mit Hilfe der Telematik die Gesundheitsberufe zu Handlangern der Krankenkassen degradieren und das Arzt/Patientenverhältnis bedrohen.

Was ist zur Auflösung des Dilemmas zu tun?
Welche Hürden sind auf dem Weg zur Regelversorgung zu überwinden?
Reichen monetäre Anreize aus, um die Verbreitung moderner Technologien zu forcieren?
Brauchen wir Nischen für "Innovationsabstinenzler"?
Telemedizin zwischen Baum und Borke -
Kann der Weg technischer Innovationen in den Versorgungsalltag gelingen?

Ingo Bettels
Sachgebietsleiter Datenaustausch, KKH Kaufmännische Krankenkasse
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Johannes Dehm
Kurzbiographie Johannes Dehm

  • 1977 - 1981 Studium der Elektrotechnik, Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Frankfurt
    Abschluss „Diplom-Ingenieur Nachrichtentechnik“
  • 1981 - 1985 VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut
    Planung, Entwicklung und Fertigung von automatischen Mess- und Prüfanlagen
  • 1986 - 1988 Gould Electronics GmbH
    Produktsupport-Manager
  • 1989 - 2002 Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE; Referent im Fachbereich Medizintechnik
  • 1989-2000 Fernstudium Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • 2002 - 2005 DGBMT Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE
    Projektleiter des BMBF Projektes Implantierbare und extrakorporale modulare Mikrosystemplattform (IMEX)
  • 2006 -2009 Koordinator Begleitprojekt im Thematischen Schwerpunkt
    „Präventive MikroMedizin (mst-medizin)“
  • 2007-2010 Verbundpartner im Projekt „Schonendes operieren mit innovativen Techniken“
  • 2008-2011 Verbundpartner „Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements“
  • 2004-2012 Geschäftsführer der VDE Initiative MikroMedizin
  • Aktuelle Positionen:
  • Seit 2006 Mitglied in der Continua Health Alliance
  • Seit 2010 Beiratsmitglied in der ConhIT (connecting Healthcare IT)
  • Seit 2008 Beiratsmitglied der Medica Media
  • Seit 2010 Verbundpartner in der „Begleitforschung zur Bekanntmachung „Intelligente Implantate – IMPLANT“
  • Seit 2010 Verbundpartner „Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft – smartOR“
  • Seit 2012 VDE MedTech Projektleiter
Telemonitoring - Konzepte, Aktivitäten, Produkte

Die demografische Entwicklung der Bevölkerung, das Ansteigen altersbedingter Erkrankungen sowie die starke Zunahme chronischer Erkrankungen stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Unter Nutzung von Telemonitoring kann ein interdisziplinär fachübergreifende Therapieansatz mit Hausarzt und Facharzt, die intensivere ambulante Behandlung des Patienten mit besseren Ergebnissen sicher gestellt werden. Das Ziel dieses Vortrags ist es, die technischen Möglichkeiten aufzuzeigen und den Nachweis des medizinischen sowie gesundheitsökonomischen Nutzens von Telemonitoring zu führen. Vom Nutzen des Telemonitoring profitieren alle Beteiligten.
Telemonitoring - Konzepte, Aktivitäten, Produkte
Johannes Dehm
MedTech, Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT)
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Dr. Volker Ziegler
Kurzbiographie Dr. Volker Ziegler

Facharzt für Neurologie. Jahrgang 1964. Studium der Humanmedizin in Würzburg. Arzt im Praktikum 1992-1993 an der Klinik für Neurochirurgie der Universität Tübingen. Promotion und Approbation 1993. Assistenzarzt am Zentrum für Psychiatrie Weinsberg 1993-1998. Seit 1998 Mitarbeiter der Neurologischen Klinik Bad Neustadt. 2000 Funktionsoberarzt. 2002 Oberarzt. Seit 2007 Leitender Oberarzt.
Stroke Angel – vom Pilotprojekt in die Regelversorgung

Ziel der Stroke Angel Initiative ist die Verbesserung der akuten Versorgung von Schlaganfallpatienten mithilfe mobiler Technologien zur Entscheidungs-, Dokumentations- und Kommunikationsunterstützung. Die Pilotstudie startete im Oktober 2005 mit mobilen Geräten auf fünf Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes zur Datenübertragung von Patientendaten in die Stroke Unit der Neurologischen Klinik Bad Neustadt. Weitere zentrale Partner waren das FZI Forschungszentrum Informatik und das Karlsruher Institut für Technologie. Aufgrund der positiven Studienergebnisse investierten die Partner in eine professionelle Umsetzung und führten Stroke Angel im Juli 2008 in den Regelbetrieb. Andere Regionen bundesweit zeigten Interesse, so dass ein Gesamtkonzept zur flächendeckenden Umsetzung entwickelt wurde. Zwischenzeitlich ist Stroke Angel in sechs Regionen im Einsatz und es ist es gelungen, den Ansatz auf andere Krankheitsbilder zu übertragen (Herzinfarkt – Cardio Angel). Weitere Anwendungen (Polytrauma – Trauma Angel, Epilepsie/Synkope – Epi Angel, weitere Fälle – Voranmelde Angel) sind in der Pilotphase. Unterstützt und ermöglicht wurde das Projekt durch BMBF-Förderungen (PerCoMed, INSPIRE) sowie initial durch Philips Forschungslaboratorien und Boehringer Ingelheim. Beteiligte Krankenhäuser und Rettungsdienste übernehmen die Finanzierung im Sinne des eigenen optimierten Prozessmanagements, was an dieser Schnittstelle mit erhöhter Kompetenzwirkung der Zielklinik verbunden ist.
Stroke Angel – vom Pilotprojekt in die Regelversorgung
Dr. Volker Ziegler
lt. Oberarzt, Neurologische Klinik - Bad Neustadt/Saale
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Dr. Lutz Reum
Moderation: Dr. Lutz Reum
Projektleiter Bayerische TelemedAllianz
15:00 – 15:45

Kaffeepause

Besuch der Industrieausstellung, Firmenkurzvorträge und Postersession

15:45 – 16:30

Abschlussdiskussion

Gute Gesundheitsversorgung verbunden mit moderner Telemedizin

Herwig Heide
Herwig Heide
Leitender Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Gerhard Fuchs
Gerhard Fuchs
Vorstandsvorsitzender Audi BKK
Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks
Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks
Rechtsanwalt, Kanzlei Dierks + Bohle
Dr. Thomas Maria Helms
Dr. Thomas Maria Helms
Vorstand Deutsche Stiftung für chronisch Kranke
PD Dr. med. Matthias Perleth
PD Dr. med. Matthias Perleth
Abteilung Fachberatung Medizin, Gemeinsamer Bundesausschuss
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Moderation: Dr. med. Siegfried Jedamzik
Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz
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